Eine Anektode aus 1869.

So soll Karl May - alten Aufzeichnungen zufolge- am Sonnabend vor Ostern, dem 27. März 1869, erstmals in der Gemeinde gesehen worden sein. In nicht gerade lauterer Absicht recherchierte er dann 2 Tage später als Polizeileutnant von Wolframsdorf aus Leipzig beim Materialwarenhändler und Strumpfwirker Carl Friedrich Reimann, der die Schankwirtschaft betrieb, im dienstlichen Auftrag nach Falschgeld. May nahm einen 10-Taler-Schein als angeblich unecht ein und eine vergoldete Cylinderuhr als angeblich gestohlen in Beschlag und verschwand. Die Lokalpresse berichtete damals über dieses Ereignis, das nicht das einzige Delik war...